Siłaczki / Frauen der ersten Stunde

Datum/Zeit
Date(s) - 10/12/2019
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Kino am Markt

Kategorien


„Siłaczki“ ist der erste polnische Film über Suffragetten – also Frauen, die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Polen leidenschaftlich und aufopferungsvoll ihre Rechte einforderten. Diese „starken Frauen“ kämpften für ihre Sache in einem Land, das zu dieser Zeit auf den Landkarten Europas gar nicht zu finden war. Immer wieder mussten sie sich sagen lassen, es sei nicht die richtige Zeit, für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Aber sie wollten kein freies, unabhängiges Polen ohne freie, unabhängige polnische Frauen.

Kämpferinnen, Patriotinnen, Aktivistinnen, Soldatinnen und Suffragetten – sie alle kommen im Film zu Wort und sprechen über ihren langjährigen Kampf für die Angelegenheiten ihrer Geschlechtsgenossinnen. Sie engagierten sich so, wie sie 1911 während eines Marsches in Kraków skandierten: „Diese Rechte bekommen wir nicht geschenkt! Sie müssen im Kampf erworben werden!“

Veranstalter: Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der Universität Chemnitz, unterstützt vom Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig, der Fundacja Obiektyw-Na, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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