Was erzählen uns der grün bewachsene Hinterhof hinter dem alten Eisentor, die große Markthalle im Plattenbauviertel und das bunt belebte Schaufenster über unsere Stadt? Sie erzählen von der Geschichte und Gegenwart der Stadt, und, wenn wir genau hinsehen, von den immer neuen Menschen, die hier ihre Spuren hinterlassen haben und die den Raum kontinuierlich neu gestalten - auf den ersten Blick oft unsichtbar.

Forum: p/ost-migrationsgeschichten: berlin neu erzählen – Multikulturelle Gesellschaften und Teilhabe im urbanen Raum Berlin

Datum/Zeit
Date(s) - 20/02/2020 - 23/02/2020
Ganztägig

Veranstaltungsort
Fabrik Osloer Straße e.V.

Kategorien


Was erzählen uns der grün bewachsene Hinterhof hinter dem alten Eisentor, die große Markthalle im Plattenbauviertel und das bunt belebte Schaufenster über unsere Stadt? Sie erzählen von der Geschichte und Gegenwart der Stadt, und, wenn wir genau hinsehen, von den immer neuen Menschen, die hier ihre Spuren hinterlassen haben und die den Raum kontinuierlich neu gestalten – auf den ersten Blick oft unsichtbar.

Beim Forum in Berlin wollen wir deshalb mit Euch die Berliner Stadtgeschichte “von unten” unter die Lupe nehmen, die vor allem eine Migrationsgeschichte ist. Unsere Entdeckungsreise unter dem Motto “Schau durch meine Brille” führt uns gemeinsam mit lokal Engagierten in alle Himmelsrichtungen und quer durch die Generationen des p/ost-migrantischen Berlins: Wie ist das ehemals geteilte Berlin wieder zusammengewachsen, wie leben die Familien ehemaliger türkischer Gastarbeiter*innen, wo trifft sich die vietnamesische Community und wie schaut es eigentlich aus mit den Geflüchteten, über die seit 2015 so viel gesprochen wird? Wir laden Euch herzlich dazu ein, bei Führungen und Workshops gemeinsam am Beispiel des multikulturellen Berlins über Fremdheit, Zugehörigkeit, Teilhabe und Diskriminierung zu diskutieren. Dabei können wir reflektieren, wie uns diese Themen – in unserer Stadt, unseren persönlichen Biographien und in der Gesellschaft, in der wir leben berühren.

Ganz besonders freuen wir uns deshalb auf unsere Stipendiat*innen: nicht nur auf ihre Erfahrungen aus dem GFPS-Auslandssemester, sondern auch auf ihre Projektvorträge zum Ende des Studienaufenthalts.

Für wen ist das Forum?

Stipendiant*innen und GFPS-Mitglieder, Studierende und junge Erwachsene aus Polen, Deutschland, Tschechien, Ukraine und Belarus, die sich für kulturellen Austausch und internationale Zusammenarbeit interessieren.

Preis

Mitglieder GFPS – 60 zł/ 25 Euro Nichtmitglieder – 120 zł / 40 Euro

Anmeldung bis zum 15.02.2020

Bei weiteren Fragen meldet euch gerne bei Katharina katharina.gloe@gfps.org

Wir wünschen uns eine Veranstaltung, die nicht nur aufgrund des Themas, von allen Teilnehmenden als ein diskriminierungssensibler Raum verstanden wird. Ein gemeinsamer Raum in dem diskriminierendes Verhalten keinen Platz finden soll. Mit einem solchen Verhalten meinen wir jegliche Formen von Rassismus, Sexismus, Migrant_innen-, Homo-, Trans und Queerfeindlichkeit, Antisemitismus oder Antiziganismus. Was diskriminierendes oder übergriffiges Verhalten ist liegt dabei in der Empfindung derer, die damit konfrontiert werden, und es als solches benennen. Auf diese Weise möchten wir gemeinsam mit Euch eine respektvolle, solidarische und angenehme Atmosphäre und Raum für Austausch für alle Teilnehmer_innen und Referent_innen schaffen.

 

Programm, Anmeldung und weitere Infos gibt’s hier.

Polska wersja

Anna studierte in Münster und Regensburg Vergleichende Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte mit den Schwerpunkten Polen und Frankreich. Außerdem interessiert sie sich sehr für Russland. Zahlreiche, teilweise längere Aufenthalte in Polen, vor allem Praktika in Warschau, brachten ihr Sprache, Land und Leute näher. Bei Polen.pl kümmert sie sich gemeinsam mit Jutta um die allmonatliche deutsch-polnische Terminübersicht ‘Co się dzieje’ und schreibt in den Rubriken Kultur, Gesellschaft und Politik.

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